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Wer sind wir?

Die Theologische Bewegung für Solidarität und Befreiung
(TheBe) ist eine ökumenische Basisbewegung von Christinnen und Christen, denen die Solidarität mit benachteiligten und bedrängten Menschen und Volksgruppen sowie die Befreiung aus allen Formen der Ungerechtigkeit zentrale Anliegen sind. (Zu den Kurzporträts in Französisch, Italienisch, Spanisch und Englisch)

Kundgebung zum UNO-Weltfriedenstag in St. Gallen

Gemeinsam für Gerechtigkeit und Frieden – gegen Kriege und Umweltzerstörung

Samstag, 18. September 2021, 14.15 Uhr
St. Gallen
Besammlung beim St. Leonhardspark, St. Leonhardstrasse

pdfFlyer_UNO-W-StG_2021.pdf954.87 KB

Erwägungen 1/2021

Sehnsucht nach Gerechtigkeit

Mehrere Monate ist es her, seit wir enttäuscht die Ablehnung der Konzern-verantwortungs-initiative (Kovi) zur Kenntnis nehmen mussten. Die einen trösteten sich damit, dass immerhin die Mehrheit der Bevölkerung Ja dazu gesagt hatte, die anderen damit, dass durch die prägnante Ja-Kampagne so etwas wie ein neues Bewusstsein entstanden sei. Die Tatsache aber bleibt, dass es vorläufig nicht mehr Gerechtigkeit für die Menschen im Süden geben wird.
Die Diskussionen im Anschluss an die Abstimmung haben den Ausschlag zum Titel dieser Nummer gegeben. Warum ist Gerechtigkeit den einen so ein brennendes Anliegen, anderen hingegen – einem Grossteil der Wirtschaft und den bürgerlichen Parteien – offenbar völlig egal? Woher kommt denn eigentlich unsere «Sehnsucht nach Gerechtigkeit», und wie können wir ihr Gestalt geben?
Zu diesen Fragen lässt das vorliegende Journal verschiedenste Menschen zu Wort kommen, die sich für mehr Gerechtigkeit einsetzen, im Weltsüden oder im eigenen Land. Viele von ihnen sind Mitglieder der «Theologischen Bewegung für Solidarität und Befreiung», die bereits 1982 formuliert hat, dass für sie «die Befreiung aus allen Formen der Ungerechtigkeit zentrales Anliegen» sei (aus: Porträt, thebe.ch).

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Jahresversammlungen TheBe/Neue Wege/RESOS

Jahresversammlungen mit Rahmenprogramm Institut für Theologie und Politik (ITP), Münster

Samstag, 11. September 2021
Luzern (Pfarreisaal St. Anton, Langensandstrasse 1)

Jahresversammlungen
09.00 - 09.25 Uhr Eintreffen und Kaffee
09.30 - 10.30 Uhr JV TheBe
10.45 - 11.45 Uhr JV Religiös-Sozialistische Vereinigung der Deutschschweiz (RESOS)
11.50 - 12.50 Uhr Mittagsverpflegung 
13.00 - 14.30 Uhr JV Freundinnen und Freunde der Neuen Wege

Rahmenprogramm
Messianischer Glaube gegen die Zertrümmerung des Seins
Was Walter Benjamin einer Theologie der Befreiung zu sagen hat

14.45 - 16.45 Uhr Inputs von Dr. Julia Lis und Dr. Michael Ramminger, Institut für Theologie und Politik, Münster

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pdfTheBe_Jahresbericht_2020-2021.pdf297.92 KB

100 Jahre sind es her, dass Walter Benjamin sein Fragment „Kapitalismus als Religion“ veröffentlichte. Er brachte darin die beunruhigende Einsicht zum Ausdruck, dass sich der Kapitalismus zu einem System entwickelt habe, dass die traditionellen Religionen, vor allem das Christentum, ersetze und überflüssig mache. Die Religion des Kapitalismus zeichne sich dadurch aus, dass sie auf keine Erlösung mehr hoffen lässt, sondern eine permanente Verschuldung vorantreibt, bis zur völligen Zertrümmerung des Seins. Hier lässt sich eine Parallele zu dem ausmachen, was die Theologie der Befreiung die Götzen des Todes nannte, die ein Leben in Freiheit und Gleichheit verunmöglichen.
Wenn wir auf die gegenwärtigen gesellschaftlichen und kirchlichen Prozesse schauen, wird die Aktualität von Benjamins Diagnose evident: Obwohl angesichts der voranschreitenden Zertrümmerung des Seins, insbesondere durch die Klimakatastrophe, der Kapitalismus sein utopisches Potential verloren hat, werden kaum grundlegende Alternativen deutlich. Stattdessen werden hilflose Scheinlösungen im Sinne eines Green New Deals propagiert, die das kapitalistische Akkumulationsregime modernisieren sollen. Die christlichen Kirchen reagieren auf diese Entwicklungen meist entweder mit einer Anpassung an den neoliberalen Markt der Religionen oder mit reaktionären Tendenzen, die jedes emanzipatorische Potential des Christentums leugnen.
Was also haben wir angesichts dieser Zeitdiagnose der kapitalistischen Totalität noch entgegenzusetzen? Was trauen wir den messianischen Versprechen des Christentums noch zu? Und wie gelingt es uns, die Möglichkeit einer anderen Welt, bewohnbar für alle, offenzuhalten?

Erwägungen 1/2020 - Oskar Romero

Am 24. März 2021 jährt sich zum 41. Mal die Ermordung von Oscar Romero während eines Gottesdienstes in San Salvador. Toni Bernet-Strahm setzt sich in den Erwägungen 1/2020 mit vier Pastoralbriefen von Oscar Romero auseinander. Die Pastoralbriefe dokumentieren den Lernprozess Romeros selbst, der ihn zu einem neuen Verständnis von Kirche führte und einen neuen pastoralen Weg seiner Diözese San Salvador ermöglichte.

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Erwägungen 2/2020

Corona in den Ländern des Südens: eine Krise neben vielen anderen

Seit Monaten beschäftigt uns die Coronapandemie intensiv. Die «Theologische Bewegung für Solidarität und Befreiung» ist weltweit vernetzt. Ihre Mitglieder sind und waren in verschiedenen Ländern im Einsatz und pflegen die dort entstandenen Beziehungen. Nutzen wir das doch, sie zu fragen: Wie erlebt ihr die aktuelle Situation in eurem Land? Erzählt doch von den Auswirkungen der Krankheit auf euch und auf die Menschen in eurem Umfeld!
Entstanden sind Berichte aus sechs Ländern und drei Kontinenten. Berichte, die nahe dran sind am Alltag der Menschen. Entstanden ist eine eindrückliche Momentaufnahme unserer Verbundenheit mit Menschen weltweit.
Entstanden ist dieses Heft auch als Kooperation zwischen dem scheidenden Redaktor Peter Zürn und der neuen Redaktorin Christine Voss.

pdfNW_2020_09_Erwaegungen_TheBe.pdf540.96 KB

Weg der Menschenrechte 2021

Abgesagt!

Samstag, 08. Mai 2021
, 15.45 bis 22.30 Uhr, vom Missionshaus Bethlehem Immensee ins RomeroHaus Luzern.
Thema: Das Geschäft mit dem Tod - Waffenhandel und Rüstungsgeschäfte im Fokus

pdf2021_BMI_Flyer_Weg_der_Menschenrechte.pdf347.62 KB

Jahresversammlungen 2021 TheBe / Resos / Freund*innen der Neuen Wege

Voranzeige:
Die Jahresversammlungen der TheBe, der Vereinigung der Freundinnen und Freunde der Neuen Wege und der Religiös-Sozialistischen Vereinung der Deutschschweiz RESOS finden wiederum gemeinsam bzw. nacheinander am Samstag, 19. Juni in Luzern statt.
Schon heute eine herzliche Einladung, vor allem auch zum Nachmittagsprogramm mit Vertreter*innen des Instituts für Theologie und Politik ITP, Münster.

RomeroTage 2021 - virtuell und physisch

Virtuell:
Romero-Tagung
Samstag, 20. März, 13.30 - 16.30 Uhr

Physisch:
Politisches Nachtgebet (mit begrenzter Anzahl Teilnehmenden)
Mittwoch, 24. März, 19.30 Uhr (Peterskapelle Luzern)

Sowohl die Teilnahme an der Tagung als auch am Politischen Nachtgebet bedingen einen Anmeldung bis 15. März.


pdfRomeroTage_2021.pdf

Schweigen für den Frieden

Kornmarkt (Rathausplatz), Luzern
jeweils Donnerstag, 18.30 – 19.00 Uhr

Friedensschweigen Winter AntoinetteBrem

Das Schweigen für den Frieden bringt auf leise, aber kraftvolle Art zum Ausdruck, dass uns oft die Worte fehlen, um auf das Elend von Flüchtlingen, von Krieg, Hunger und Unterdrückung weltweit zu reagieren. Mit dem Schweigekreis setzen wir ein Zeichen der Anteilnahme und Verbundenheit gegen die Gleichgültigkeit.

pdfSchweigen_für_den_Frieden.pdf

OeME-Herbsttagung 2020 (neu online)

Ade christliches Abendland – Guten Morgen Europa!

Ökumenische Herbsttagung 7. November 2020
Die Tagung findet neu online statt!

Die Inputs am Morgen mit Heribert Prantl, Mario Fischer und Ada Marra werden von 9.00-12.00 übertragen. Nach jedem Input gibt es die Möglichkeit Fragen einzubringen.
Die Workshops am Nachmittag finden nicht statt.
Damit Sie dabei sein können, müssen Sie sich bis am Montag 2. November mit einer Email-Adresse anmelden. Es entstehen keine Kosten.
Sie erhalten kurz vor der Tagung einen Link, mit dem Sie sich einloggen können.

Das aktualisierte Programm und Hinweise zur Anmeldung: pdfOM_INF_d_Herbsttagung2020_20201022_flyer_gekuerzt_.pdf3.47 MB
oder: 
https://www.refbejuso.ch/strukturen/oeme-migration/veranstaltungen/oeme-herbsttagung/

Die ökumenische Herbsttagung 2020 rückt den blinden Fleck «Europa» ins Zentrum:
Was können Europa und seine Zivilgesellschaften zu einem menschenwürdigen Umgang mit Migrantinnen und Migranten beitragen?
Ist Europa primär ein Wirtschafts- und Wachstumsprojekt?
Welchen Beitrag leistet Europa zur Bewältigung der Klimakrise?
Was tragen die Kirchen zum Friedensprojekt Europa und zur europäischen Solidarität bei?
Welche Formen der Zusammenarbeit braucht es, damit Europa an der Basis erlebbar wird?

Aus unterschiedlichen Perspektiven tragen Referierende und Teilnehmende Beiträge zusammen, in der Überzeugung, dass «unser» Europa ein Friedensprojekt ist.