Zum Hauptinhalt springen

Die Theologische Bewegung für Solidarität und Befreiung
(TheBe) ist eine ökumenische Basisbewegung von Christinnen und Christen, denen die Solidarität mit benachteiligten und bedrängten Menschen und Volksgruppen sowie die Befreiung aus allen Formen der Ungerechtigkeit zentrale Anliegen sind. (Zu den Kurzporträts in Französisch, Italienisch, Spanisch und Englisch)

Weg der Menschenrechte 2026

Samstag, 14.03.2026, 14:05 - 16:30 Uhr 
von Gettnau nach Willisau
Start Kirche Gettnau, Dorfstrasse 38

Informationen unter: 
pdfMenschenrechtsweg2026.pdf1.65 MB

Erwägungen 2/2025

Logo Erwaegungen

Befreiungstheologie – damals und heute

In den 1970er- und 1980er-Jahren übte die lateinamerikanische Befreiungs-theologie grosse Faszination aus – besonders auf junge Menschen. Sie waren im kirchlichen Umfeld aufgewachsen, fanden dort jedoch keine Antworten auf Fragen nach Armut, Ungerechtigkeit und der Ausbeutung des Südens durch den Norden. Es herrschte Aufbruchstimmung, es entstanden Basisgruppen und Solidaritäts-bewegungen. Auch die «Theologische Bewegung für Solidarität und Befreiung» (TheBe) ging aus diesen Impulsen hervor.

Heute ist die Begeisterung verflogen, die Gruppen sind kleiner und älter geworden – wie die Kirchen insgesamt. Konservative Theologie spricht gar vom «Tod der Befreiungstheologie». Doch Menschen, die ihre Wirkung vor Ort erfahren haben, widersprechen. Josef Estermann zeigt in einem neuen Buch, dass sich die Befreiungstheologie weltweit verbreitet und in verschiedenen Formen weiterlebt. Teresa und Pablo Vettiger-Meister finden an ihrem damaligen Wirkungsort in Kolumbien zwar eine geschrumpfte Basisgemeinde, doch die Engagierten wirken weiter. Franz Segbers ist überzeugt, dass heutige Krisen neue Aufbrüche hervorbringen werden. Gemeinsam ist ihnen die Erfahrung, dass Befreiungstheologie eine lebensverändernde Kraft entfalten kann, die bis heute nachwirkt.

pdfErwägungen_2-25.pdf169.46 KB

RomeroTage 2026

19. - 24. März 2026 in Luzern 

Gerechtigkeit säen / Zukunft keimen lassen
Der Zugang zu Saatgut ist für viele Menschen im Globalen Süden lebensnotwendig. Indem Bäuerinnen und Bauern ihr Saatgut pflegen, teilen und weiterentwickeln dürfen, sichern sie die Zukunft ihrer Gemeinschaften. Doch dieses Recht wird durch zahlreiche gewinngetriebene Gesetze und Regelungen beschnitten. Das fördert die Ungleichheit und den Hunger auf der Welt. Diese Ungerechtigkeit wird an den Romero-Tagen benannt, und es wird über Wege zu einer würdigen Zukunft nachgedacht.

Do 19. März bis Di 24. März 2026
Zwölfnachzwölf
Innehalten kurz nach Mittag – mit Impulsen zum Thema der RomeroTage und musikalischen Akzenten.
Jeweils 12.12 Uhr (ausser Sonntag) in der Peterskapelle, Kapellplatz 1a, Luzern

Do 19. März 2026
The Last Seed
Eine filmische Odyssee mit anschliessendem Austausch «Wissenschaftsmusical» von Andréa Gema, Südafrika/Tansania/Deutschland, 2022 Englisch/Jola/Swahili mit deutschen Untertiteln, 77 Minuten
Eine filmische Reise durch afrikanische Länder mit bewegender Musik, fesselnden Bildern und engagierten Voten von Aktivistinnen, die sich für das Recht einsetzen, ihr lokal gezüchtetes Saatgut selbstbestimmt bewahren und teilen zu können.
Anschliessend Austausch und Fachkommentare moderiert von Vanessa Lange, Fastenaktion, Paul Mathis, Comundo, und François Meienberg, Pro Specie Rara.
19.15 Uhr Film und Austausch im Neubad, Bireggstrasse 36, Luzern

So 22. März 2026
«Wir bringen das Saatgut in die Erde» (Oscar A. Romero)
Sonntagsgottesdienst, vorbereitet mit dem «Verein Akzent» der Pfarrei St. Paul.
10:00 Uhr in der Kirche St. Paul, Moosmattstrasse 13, Luzern

Di 24. März 2026
Säen trotz steinigem Boden - Politisches Nachtgebet
Gestaltung: Josef Estermann, Musik: Stefan Siebenhaar
19:30 – 20:30 Uhr im RomeroHaus, Kreuzbuchstrasse 44, Luzern

Die RomeroTage in Luzern werden getragen von Fastenaktion, Comundo, Verein Bethlehem Mission Immensee, Katholische Kirche Stadt Luzern, Theologische Bewegung für Solidarität und Befreiung

pdfRomero-Tage_Programm_2026.pdf2.43 MB

RomeroTage 2025 - Rückblick

20181014 Oscar Romero 2 c zVg Romerohaus klein

Mi. 19. bis Mo. 24. März | 12nach12: «Inputs mit musikalischen Akzenten»
Peterskapelle, Luzern

pdf12nach12_20250319.pdf186.63 KB
pdf12nach12_20250320.pdf209.45 KB
pdf12nach12_20250321.pdf862.58 KB
pdf12nach12_20250322.pdf621.03 KB
pdf12nach12_20250324.pdf202.69 KB

Sonntag, 23. März 2025 | «Oscar Romero und der Hunger nach Gerechtigkeit» - Sonntagsgottesdienst Pfarrei St. Karl, Luzern / Predigt Josef Moser

pdfPredigt-zu-Romero_20250323.pdf73.04 KB

Schweigen für den Frieden 2026

Weil uns die Worte fehlen

Leise, aber kraftvoll bringt Schweigen für den Frieden zum Ausdruck, dass uns oft die Worte fehlen, um auf das Elend von Flüchtlingen, von Krieg, Hunger und Unterdrückung weltweit zu reagieren.

Kornmarkt (Rathausplatz), Luzern
jeweils Donnerstag, 18.30–19.00

  • 30. Januar
  • 20. Februar
  • 27. März
  • 24. April
  • 22. Mai
  • 26.Juni
  • 21. August
  • 25. September
  • 30. Oktober
  • 27. November
  • 4. Dezember
  • 11. Dezember
  • 18. Dezember

pdfSchweigen für den Frieden 2026 - Flyer 518.19 KB

Jahresversammlung 2026

Die Jahresversammlung 2026 wird am Samstag, den 30. Mai 2026 stattfinden.
Bitte reserviert euch diesen Termin schon jetzt in eurem Kalender.
Weitere Informationen folgen.

Solidarreise Süditalien 2026

Solidarreise

Durch den Film «Das neue Evangelium» von Milo Rau entstand der Kontakt zwischen dem Offenen St. Jakob, dem Regisseur sowie dem Aktivisten Yvan Sagnet. Dabei wurde deutlich, dass Tomaten für Schweizer Supermärkte oft unter sklavenähnlichen Bedingungen von Migrant:innen in Süditalien geerntet werden. Viele werden von der Mafia ausgebeutet, doch es gibt auch Widerstand: Migrant:innen organisieren sich, gründen «Häuser der Würde» und die faire Produktionslinie «NoCap».
Der Offene St. Jakob unterstützt diese Bewegung seit fünf Jahren und organisiert erneut eine Reise nach Süditalien, um die Situation vor Ort kennenzulernen und über weitere Unterstützungsmöglichkeiten aus der Schweiz nachzudenken.

Die Erwägungen 1/2025 haben das Thema 'Tomatensklaverei in Süditalien' aufgegriffen.
Tomatensklaverei in Süditalien

Die Solidarreise Süditalien findet vom 23. Mai bis 30. Mai 2026 statt.
Solidarreise2026.pdf