Schwerpunkte
Die Theologische Bewegung für Solidarität und Befreiung
will die Bereitschaft fördern, die Anliegen von Menschen,
welche durch ökonomische Ausbeutung, Rassismus, Sexismus und/oder
kulturelle Entfremdung ausgegrenzt werden, zum Kriterium eigenen
Handelns zu machen. In diesem Sinn organisiert sie Tagungen (dreimal
jährlich zu aktuellen Akzenten oder zum Austausch über
den motivationalen Hintergrund der Mitglieder), formuliert Stellungnahmen
und Manifeste (z.B. 1992 gegen einen IWF-Beitritt, 1996 für
das Referendum zur Revision des Arbeitsgesetzes, 1999 als Beitrag
zur Ökumenischen Konsultation der Schweizer Kirchen) und beteiligt
sich an konkreten Bündnissen zur Parteinahme in gesellschaftlichen
und kirchlichen Konflikten (beispielsweise in der Asylarbeit oder
in der Friedenspolitik). Zentrales Element der Arbeit ist es, Informationen
und Möglichkeiten des Engagements für die Mitglieder
und darüber hinaus zugänglich zu machen. Die Auswahl
der Schwerpunkte wird geprägt durch aktive Mitglieder sowie
deren Verankerung in verschiedenen Solidaritätsbewegungen
und in der befreiungstheologischen Tradition (exemplarisch sei
hier die Mitarbeit bei den alljährlichen Gedenkveranstaltungen
für Erzbischof Romero erwähnt).
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