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Theologische Bewegung für Solidarität und Befreiung
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Herbsttagung der Theologischen Bewegung für Solidarität und Befreiung, "Asyl- und Ausländergesetz im Licht des Glaubens", Pfarreiheim am Lindenberg Basel, Samstag 25. November 2006

Nach der Abstimmung zum Asyl- und Ausländergesetz am 23./24. September 2006 ist unser Engagement umso gefragter! Wir beschäftigen uns deshalb an der Herbsttagung der Theologischen Bewegung für Solidarität und Befreiung mit der Asyl- und Ausländerpolitik in der Schweiz und fragen, wie unser Engagement aussehen könnte. Die Tagung möchte dazu anregen, die Asyl- und Ausländerpolitik in einer globalen Perspektive zu sehen. Wir gehen dabei von folgenden Überlegungen aus:

Migration ist ein Thema unserer Zeit. Weder Gesetze noch Grenzkontrollen können sie jedoch verhindern. Der Weltmarkt expandiert. Das wird vorangetrieben von den westlichen Metropolen und Japan, von Wirtschaftskonzernen, von der WTO (=Welthandelsorganisation), Weltbank und IWF (Intern. Währungsfonds). Dieses Vorantreiben des Globalisierungsprozesses vergrössert die Armut, verschlimmert die Arbeitslosigkeit und fördert die Existenzsicherung durch auswandern. Es sind – weltweit – an die 200 Millionen Menschen unterwegs. Asyl- und Ausländergesetz in der Schweiz sind aus geschichtlichen Gründen immer noch zwei Dinge. Eine Migrationspolitik mit einem Migrationsgesetz ist nötig. Sie zu schaffen ist ein Prozess. Nicht nur für Politiker und Gesetzgeber, sondern das geht uns alle etwas an.

Die Tagung möchte dazu beitragen, diesen Prozess zu unterstützen. Deshalb möchten wir nicht bei der Analyse stehen bleiben, sondern ganz konkret nach Handlungsmöglichkeiten suchen. Der Vortrag von Pierre-Alain Niklaus, Leiter der Anlaufstelle Sans Papiers in Basel, verschafft uns zunächst nochmals ein Bild von den möglichen und unmöglichen Lebensrealitäten von Sans Papiers. Danach hören wir von Anni Lanz und Heidi Mück, warum sie sich seit Jahren für und mit Asylsuchenden und Sans Papiers engagieren. Der ehemalige Pfarrer von St. Joseph im Kleinbasel, Francisco Gmür, bringt schliesslich den Glauben ins Spiel. Er wird dabei sehr persönlich von seinem christlich motivierten Engagement für und mit Sans Papiers und Asylsuchenden erzählen.



 
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