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"Another World is Possible", so heisst nun schon zum
siebten mal das Motto des Weltsozialforums, das dieses Jahr in
Nairobi stattfinden wird und neue Antworten von „unten“ auf die
dringenden und drängenden Fragen einer möglichen Welt
sucht, die Gerechtigkeit und menschenwürdiges Leben auch
für die rund 4.8 Milliarden Menschen in der sogenannt dritten
Welt ermöglichen soll. Fragen, die beim anderen Forum, dem
WEF in Davos nur gerade zum Zweck der Publikzwecken der öffentlichen
„Vermarktung“ und deshalb in der Regel eher oberflächlich
gestellt werden. So lautet das Motto des diesjährigen WEF:
„ The shifting power equation“; hört sich eigentlich ziemlich
sozial an, denn wer hat schon was gegen einen Machtausgleich!
Doch was sich im Titel so sozial anhört, erweist sich, schaut
man etwas genauer hin, als ein Etikettenschwindel: Ein Blick auf
die Teilnehmerliste zeigt, dass auch im Jahre 2007 rund 70% der
Teilnehmenden aus Nordamerika und Europa stammen und gerade mal
8% von ihnen Non-Profit-Organisationen vertreten. Fragt man weiter
nach der Beitrittsgebühr, so stellt man mit Schrecken fest,
dass die verlangten 37.600 USD (2005) wohl nur speziell betuchte
Leute oder Vertreter besonders finanzkräftiger Unternehmungen
zahlen können. Die Frage, die wir uns in diesem Kontext stellen
ist, welche Art von Machtausgleich hier wohl gesucht wird und
für wen, wenn nicht mal die Gruppierungen entscheidend vertreten
sind, die zum Thema eines echten Machtausgleichs so viel zu sagen
hätten – dies aus ihrer alltäglichen Erfahrung und direkten
Betroffenheit im Einsatz für/mit Menschen am Rande.
Deshalb möchten wir euch aufmuntern, eure Stimme hören
und eure Präsenz spüren zu lassen an den WEF-kritischen
Veranstaltungen, die auch dieses Jahr wiederum stattfinden werden.
Weitere Infos gibt's unter WEF-kritische
Veranstaltungen
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