Romero-Tag
2001: Wider das Verschwinden der Opfer, Luzern, 24. März 2001
Mit
Erik Arellana Bautista, Kolumbien, Neville Gabriel Südafrika,
Sepp Riedener, Luzern
Täglich verschwinden Menschen sang- und klanglos von der Bildfläche,
ohne das die Öffentlichkeit ein Interesse am Verbleib dieser
Existenzen zeigt. Je tiefer die soziale Schicht ist, aus der diese
Personen stammen, desto gleichgültiger bleibt die Reaktion.
Totgesagte – ob physisch, wirtschaftlich, politische, sozial
oder psychisch – stören nicht.
Erika Arellana Bautista erzählt von seinen Erfahrungen in Kolumbien
im Umgagng mit der töglichen Angst, morgen nicht einmal mehr
Erinnerung zu sein, und seinem Engagement wider das Verschinden der
Opfer. Nicht als Jurist, sondern als Künstler versucht er den
vergesssenen Entführten, Misshandelten und Getöteten Recht
zu verschaffen. Die Erfahrung des Verschwindens seiner eigenen Mutter
verpflichtet ihn , ihr persönliches Engagement für die
Opfer weiterzuführen...
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